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Kleines Handbuch: Mediakit für Blogger

MediaKit Vorlage

Kleines Handbuch: Mediakit für Blogger

Du bist Blogger_in und möchtest Kooperationen mit Unternehmen eingehen? Du arbeitest in einem Unternehmen oder einer Agentur und willst mit Bloggern zusammenarbeiten? In diesem Blogartikel dreht sich alles um das Thema Mediakit für Blogger_innen und welche Daten, Fakten und Informationen in ein Mediakit gehören bzw. Blogger_innen für eine Zusammenarbeit mit Unternehmen zur Verfügung stellen sollten.

 

Zahlen, Daten, Fakten – die Basis eines Mediakits

 

Die Basis eines Mediakits sind die Zahlen und Fakten, die Google-Analytics oder Tracking Systeme wie Piwik dem Blogger/der Bloggerin zur Verfügung stellt. Diese sollten in einem Mediakit immer aktuell – also idealerweise aus dem letzten Monat sein. Im Mediakit sollten folgende kumulierten Werte des letzten Monats stehen:

  • Seitenaufrufe – die Anzahl der insgesamt aufgerufenen Seiten
  • Unique Visiter – die Anzahl der einzelnen Besucher im Monat (kehrt ein User im Monat zwei oder drei mal auf den Blog zurück wird dieser dennoch nur als 1 User in dem Monat gezählt)
  • Seiten je Besuch – diese Zahl zeigt auf, wieviele Seiten sich der einzelne Besucher im Durchschnitt angesehen hat. Sollte diese Zahl über 3 Seiten liegen ist dies ein guter Wert und zeigt, dass die Besucher ganzheitlich an den Themen deines Blogs interessiert sind und diese innerhalb des Blogs gut miteinander vernetzt sind.
  • Verweildauer – Dies ist die Zeit, die jeder Nutzer im Durchschnitt auf deinem Blog verbringt. Je geringer diese Zeit ist, desto mehr Menschen haben sich in der Regel eher auf den Blog „ verirrt“. Sollte diese Zahl unter 20 Sekunden liegen, macht es sicherlich Sinn im nächsten Schritt über den Reiter „Ausstieg“ in Google Analytics anzusehen, auf welcher Seite die Leser wieder vom Blog verschwinden. Vielleicht rankt ein Artikel z.B. zu einem falschen Thema?
  • Alter/Geschlecht – Diese Zahl ist interessant für Unternehmen um abzugleichen ob die Leser des Blogs der Zielgruppe für ihrem Produkt entsprechen.
  • Herkunft – Mit der Herkunft ist das Herkunftsland der Leser_innen gemeint. Hier sollte der Kern der Leser_innen aus dem Land der Blogsprache kommen. D.h. wird der Blog in deutscher Sprache geschrieben sollte der Großteil der Leser_innen auch aus der DACH Region kommen.

Der Markenkern des Blogs – um was geht es hier eigentlich?

 

Jedes gute Mediakit sollte ein Missionsstatement und/oder eine Beschreibung des Markenkerns des Blogs enthalten. In diesen 5 bis 10 beschreibenden Sätzen sollte dargestellt werden, um was es sich primär im Blog dreht, was das Ziel des Blogs ist und eventuell auch eine kurze Geschichte zum Blog.

Wichtige Informationsquelle für das Missionstatement können auch die Informationen aus Google Analytics im Bereich „Interessen“ sein. In diesem Bereich wird beschrieben für was sich die Leser_innen des Blogs anhand ihres Suchverhaltens noch interessieren. Dies kann Unternehmen und Agenturen Aufschluss darüber geben, ob der Zielgruppenfit für ihre Marke ausreichend vorhanden ist.

 

Wer bloggt denn da? Und über was?

 

Auch ein „Über mich“ Abschnitt sollte in jedem Mediakit nicht fehlen. Ein schönes Foto des Bloggers / der Bloggerin, damit das Unternehmen sich auch ein Bild von seinem/ihrem Gegenüber machen kann ist immer gut. Ein paar Informationen wie Name, Alter und eventuell berufliche Wurzeln sind zudem spannend. Führt ihr einen Familienblog? Dann macht es Sinn das Alter und Geschlecht der Kinder zu erwähnen und auf welches Alter sich die Themen in Eurem Blog beziehen.

 

Look and Feel eines Mediakits – das Auge liest mit

 

Bei der Erstellung eines Mediakits sollte drauf geachtet werden, dass das Layout des Mediakits dem des Blogs entspricht. Denn jedes Kommunikationsmittel rund um den Blog sollte diesen wiederspiegeln und somit auch einen gewissen Wiedererkennungswert sicherstellen.

Im Netz sind hierzu einige tolle Vorlagen vorhanden, die als Basis für das eigene Mediakit diesen können.

Mediakit Vorlagen zum Download

Der Online-Grafik-Anbieter Canva bietet eine große Anwahl an Gestaltungsvorlagen rund um das Thema Mediakit, das ihr hier findet.

Eine tolle Auswahl an Mediakit Vorlagen sind auf dem DIY-Marktplatz etsy für kleines Geld hier zu finden.

Auch der Social-Influencer Marktplatz Blogforster stellt im Rahmen seiner Academy eine kostenlosen Download einer Mediakit Vorlage hier zur Verfügung.

 

Social Media – wichtige Vermarktungsplattformen im Rahmen von Kooperationen

 

Auch die Social Media Plattformen sind heutzutage nicht nur ein wichtiger Vertriebskanal für den eigenen Blog, sondern werden immer öfter auch als Vermarktungswerkzeug für Produkte von Unternehmen angefragt.

Im Mediakit sollten daher die Followerzahlen der verschiedenen Social Media Kanäle bekannt werden.

Gerade bei Instagram ist hier jedoch nicht nur die Followerzahl ausschlaggebend. Ein besonderes Augenmerk sollte jeder Blogger/jede Bloggerin auch immer auf das Thema „Engagementrate“ legen. Also wieviele Menschen interagieren, kommentieren und liken die vom Blogger geteilten Inhalte. Denn nur, wenn die Leser_innen auch mit den Inhalten interagieren, besteht ein echtes Interesse an dem zur Verfügung gestellten Content.

 

Good to know: Kooperationen und Referenzen

 

Du hast bereits einige Kooperationen mit Unternehmen auf deinem Blog durchgeführt? Lass Unternehmen und Agenturen von diesen Referenzen im Media Kit wissen. Nenne den Markennamen, das Thema und eventuell auch einen Link zu den Artikeln. Wichtig ist, dass du besonders diesen Teil in deinem Blog neben deinen Google-Daten immer aktuell hältst und dich auch hier von deiner besten Seite zeigst.

Auch spannend zu wissen für Unternehmen und Agenturen: Welche Art der Kooperationen kannst du anbieten? Text, Video, Foto oder vielleicht sogar das Durchführen von Workshops. Dein Mediakit ist ein guter Ort diese Möglichkeiten kurz vorzustellen, damit die Unternehmen sich vorab Gedanken machen können, welche Art der Zusammenarbeit für sie die Richtige ist.

 

Private Daten:

Neben deinem vollen Namen solltest du in deinem Mediakit auch Email-Adresse und Telefonnummer angeben, damit die Agenturen und Unternehmen dich auf diesem Wege auch schnell und einfach kontaktieren können. Gibt es einen Weg über den du am liebsten mit zukünftigen Partnern sprichst? Auch diese Information kannst du in deinem Mediakit hinterlegen.

 

Meine Mediakit – die Checkliste

 

Media Kit Checkliste

Du willst die Informationen dieses Blogartikel noch mal zusammengefasst in Kurzform? Dann ist meine Mediakit Checkliste genau das Richtige für dich. Hier findest du kurz und knapp noch einmal zusammengefasst, welche Daten unbedingt in dein Mediakit gehören und du nicht vergessen solltest.

Download der Mediakit Checkliste hier.

 

 

 

 

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1 Comment
  • Anita (Running-Mami Blog)
    Posted at 07:02h, 22 Februar Antworten

    Liebe Andrea

    Ich habe dich an der Swiss Blog Family 2017 gehört und habe nun, nach einem Jahr als Bloggerin, mein Media-Kit erstellt. Kürzlich wurde es erstmals von einem möglichen Kooperationspartner gefordert und dafür habe ich es natürlich nochmals überarbeitet. Deine Tipps hier und die Checkliste helfen mir sehr dabei. Vielen Dank!
    Herzlich
    Anita

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